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Welche Käse-Sorten sind während der Schwangerschaft unbedenklich undwelche nicht?

Welche Käsesorten sind während der Schwangerschaft unbedenklich und welche nicht? Geschrieben für BabyCenter Deutschland


Diese Informationen stammen aus dem Internet und sind auch dort nochmal nachzulesen!








Zum Artikel:





Ernährungswissenschafterin Mirjam Funke antwortet:



Käse ist ein wichtiger Protein- und Kalziumspender für schwangere Frauen. Es gibt viele Käsesorten, die Sie auch in der Schwangerschaft verzehren können, aber bestimmte Sorten sollten Sie vermeiden.




Zu den Käsesorten, die Sie in der Schwangerschaft nicht essen sollten, zählen:


Weißschimmel-Weichkäse, wie Brie, Camembert oder Chèvre (eine Art Ziegenmilchkäse), und Blauschimmelkäse, wie Roquefort oder Gorgonzola. Diese Sorten begünstigen das Wachstum bestimmter Bakterien, die Ihrem ungeborenen Kind schaden können, z.B Listeria-Bakterien.

Auch wenn diese Käsesorten pasteurisiert sind, sind sie trotzdem noch bedenklich. Das liegt daran, dass sie feuchter und weniger säurehaltig sind als andere Käsesorten. Diese Feuchtigkeit und der Säuregehalt bilden den perfekten Nährboden für das Wachsen der Listerien.

Wenn Sie sich mit Listerien infizieren, können Sie an einer Krankheit erkranken, die Listeriose genannt wird. Sie verursacht Symptome ähnlich wie bei einer Grippe. Sie entwickeln sich im Laufe von mehreren Wochen nach dem Kontakt mit den Bakterien. Obwohl Listeriose eine ziemlich milde Form der Krankheit für Sie ist, kann sie für Ihr Baby ernsthafte gesundheitliche Probleme bedeuten. Dies kann sogar zu einer Fehlgeburt oder zum Verlust des Babys bei der Geburt führen.

Hier ist eine Liste, der Ihnen zeigt, welche Käsesorten unbedenklich und welche gefährlich während der Schwangerschaft sind.






Käsesorten, die Sie in der Schwangerschaft essen können:


Hartkäse:

geräucherte Varianten, Babybel (halbfester Schnittkäse), Bergkäse, Caerphilly (halbfester Schnittkäse aus Wales), Cheddar, Chester, Comté, Double Gloucester, Edamer, Emmentaler, englischer Cheddar aus Ziegenmilch, Gouda, Grana Padano, Graviera, Greyerzer (Gruyère), Havarti, Jarlsberg, Jurassic, Kefalotyri, Lancashire, Manchego, Parmesan, Pecorino (hart), Provolone, Red Leicester, Sbrinz, Tilsiter Schnittkäse

Weichkäse und verarbeiteter Käse:

Boursin, Hüttenkäse, Frischkäse, Feta, Halloumi, Ziegenkäse ohne weiße Rinde, Mascarpone, Mozzarella, Streichkäse, Panir (indischer Frischkäse) Quark, Ricotta.

Joghurts, probiotische Getränke, Sauerrahm und Crème fraîche
 können Sie in jeder Form essen, auch Sorten mit Geschmack oder biologisch aktiven Zutaten.




Käsesorten, die Sie in der Schwangerschaft meiden sollten:


Weißschimmel-Weichkäse: Brie, Blue Brie, Cambozola, Camembert, Chaumes, Chèvre (Ziegenkäse mit einer weißen Rinde), Pont-l'Évêque, Prince Jean, Taleggio, Vacherin Fribourgeois.

Blauschimmelkäse: 
Bayerischer Blauschimmelkäse, Bergader, blauer Wensleydale (Yorkshire), Bleu d'Auvergne, Cabrales, Danablu, Gorgonzola, Romano, Roncal, Roquefort, Stilton, Tomme.

Weiche, nicht pasteurisierte Käsesorten
, auch Ziegen- und Schafkäse: Chabichou, Pyramide, Torta del Casar.




Das sollten Sie ganz allgemein über Listerien und Rohmilch wissen:


Listeria-Bakterien werden nach längerem Kochen getötet. Es ist also unbedenklich, Gerichte mit Blauschimmel-Käse, zum Beispiel mit Gorgonzola-Sauce, zu essen. Achten Sie jedoch darauf, dass beim Kochen der Käse durch und durch erhitzt wurde und nicht nur geschmolzen ist. Schneiden Sie vorsichtshalber bei allen Käsesorten die Rinde ab, da diese unter Umständen mit Bakterien belastet sein kann.

Sie sollten keine Rohmilch trinken oder die Rohmilch vorher gut abkochen.

Sauermilchprodukte aus pasteurisierter Milch und unter Erhitzung hergestellte Fleischwaren sind frei von Listerien. Auch Hartkäse wird im Allgemeinen als sicher angesehen, selbst wenn er aus Rohmilch hergestellt wurde. Die schädlichen Mikroorganismen überleben die lange Reifezeit von Hartkäse nicht, so dass Hartkäse kein Problem für Schwangere darstellt. Neben Hartkäse können jedoch auch Weich-, Schnitt- oder halbfester Schnittkäse aus Rohmilch hergestellt werden. Dabei gilt: Je länger der Käse reift, desto unbedenklicher ist der Verzehr.

Joghurt, Frischkäse oder Quarkprodukte werden im Handel nur aus erhitzter Milch verkauft, sind also unbedenklich.

Erkennungsmerkmal: Auf der Verpackung MUSS der Vermerk „aus Rohmilch hergestellt“ stehen. Steht dieser Vermerk nicht auf der Verpackung, ist die Milch pasteurisiert.

Haben Sie Zweifel, fragen Sie lieber nach!






Warum sind Listerien so gefährlich?


Bei gesunden Erwachsenen kann eine Listeria-Infektion eine verhältnismäßig kurze, grippeähnliche Erkrankung verursachen. Bei schwangeren Frauen können die Symptome jedoch wesentlich schlimmer ausfallen, weil ihr Immunsystem geschwächt ist und sie gegen alle Angreifer anfälliger sind. Die Inkubationszeit der Krankheit dauert normalerweise mehrere Wochen, weshalb es schwer ist zu bestimmen, welche Speise die Infektion verursacht hat. Zu den Symptomen zählen Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Rückenschmerzen. Diagnostiziert wird die Erkrankung durch einen Abstrich an der Vagina und am Gebärmutterhals sowie durch eine Blutprobe. Gegen die Infektion werden Antibiotika eingesetzt. Auch Neugeborene können getestet und behandelt werden.

Listerien können bereits ab der fünften Schwangerschaftswoche auf das Ungeborene übertragen werden. Häufiger kommt es im letzten Drittel der Schwangerschaft zu Infektionen. Aber auch über den Geburtsweg kann sich das Neugeborene mit Listerien infizieren. Werden Neugeborene nicht rechtzeitig behandelt, liegt die Sterblichkeit besonders hoch.

Nachgewiesen werden die Listeria-Erreger durch Körpersekrete (Blut, manchmal in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit, Vaginalsekret, Wochenfluss, Fruchtwasser, Stuhl) oder aus mit Listerien besiedelten Nahrungsmitteln. Eine weitere Möglichkeit der Diagnose stellt ein Antikörpernachweis im Blut dar.

Die Listeriose wird im Bundesseuchengesetz nicht einzeln aufgeführt, daher liegen keine amtlichen Zahlen vor. Eine angeborene Listeriose hingegen ist meldepflichtig! Schätzungen des Robert-Koch-Institutes zufolge muss man mit etwa 200 Infektionen jährlich rechnen. Die angeborene Listeriose wird nach Angaben 30 - 40 mal jährlich registriert.

Finden Sie heraus, welche anderen Lebensmittel unbedenklich oder gefährlich für Sie jetzt in der Schwangerschaft sind.






Literatur- und Quellenverzeichnis


FSA. n.d,a. Ask Sam… Pregnancy. Food Standards Agency, Eatwell. http://www.eatwell.gov.uk [Stand November 2010]

FSA. n.d,b. Food bugs. Food Standards Agency, Eatwell. http://www.eatwell.gov.uk [Stand November 2010]

FSA. n.d,c. When you're pregnant. Food Standards Agency, Eatwell. http://www.eatwell.gov.uk [Stand November 2010]

NICE. 2008. Antenatal care: Routine care for the healthy pregnant woman. National Institute of Health and Clinical Excellence. http://www.nice.org.uk [pdf-Datei, Stand November 2010]

NHS. 2009. Listeriosis. NHS Choices, Health A-Z. http://www.nhs.uk [Stand November 2010]

1 Kommentar:

  1. Was sich bestimmt viele schon gefragt haben:

    Wie ist es mit Rohmilchkäse in der warmen Küche? -Raclette, Fondue, Gratins usw. ?


    Fakt ist das wenn die Rohmilch pasteurisiert wird, wir sie für 15 - 30 sek. auf 72 - 74°C erhitzt.


    Das gleiche passiert beim Raclette, Fondue und beim Gratinieren auch!

    Sie können also auch Rohmilchkäse (Naturprodukte ohne Zusätze) unbedenklich zum überbacken verwenden!

    Die meisten alternativen die gekauft werden sind mit Zusätzen behandelt (Natamycin, Nitritpökelsalz usw)

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