Willkommen auf Das Käseportal

Mein Ziel ist es, die Kultur, Tradition und die Geschichte des Käses zu bewahren und so darzustellen wie sie war und ist!

...Das herausragende Lebens- und Genussmittel, das die Menschheit seit Urzeiten schon begleitet von den ersten Anfängen bewusster Nahrungsmittelzubereitung zu den Kulturen des Orients, der Antike, des Mittelalters bis in die Neuzeit und unsere modernen Industriezeit, ist: der Käse...

by Johannes Münnich

Käse und Histamin-Intoleranz

Histamin-Intoleranz

Histamin zählt zu den sogenannten biogenen Aminen, die natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vorkommen. Unverarbeitete Lebensmittel enthalten meist nur geringe Histaminmengen. Allerdings kann der Gehalt durch mikrobiologische Prozesse (zum Beispiel Gärung, Reifung oder Fermentation) und durch Lagerung stark ansteigen. Deshalb weisen insbesondere fermentierte und lang gereifte Lebensmittel, wie Sauerkraut, Bier, Wein (insbesondere Rotwein), Käse (vor allem lang gereifte Sorten), Wurst (speziell Salami und roher Schinken) sowie eingelegter Fisch und Fischkonserven, hohe Histamingehalte auf. Bei einer Histaminintoleranz muss die Ernährung langfristig umgestellt werden. Das Wichtigste ist das Einhalten einer histaminarmen Diät und die Vermeidung bestimmter Medikamente.

Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an biogenen Aminen (Sauerkraut, reifer Käse, Salami), Lebensmittel, die Histamin im Körper freisetzen (Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Meeresfrüchte) und solche, die den Abbau hemmen (Rotwein), sollten gemieden werden.

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an geeigneten Lebensmitteln bei Histaminintoleranz:

Obst:
Äpfel, Nektarinen, Pfirsiche, Kirschen, Blaubeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litschis, Mangos, Khakis, Aprikosen, Melonen, Bananen, Stachelbeeren, Zitronen, Johannisbeeren

Gemüse: Frisches oder tiefgekühltes Gemüse, grüner (Blatt-)Salat, Blumenkohl, alle Kohlsorten, Brokkoli, Rote Beete, Chicorée, Feldsalat, Gurken, Karotten, Kürbis, frischer Knoblauch, Lauch, Mais, Mangold, Paprika, Radieschen, Rettich, Rhabarber, Spargel, Zucchini, Zwiebel, Kartoffeln

Getreide und Getreideprodukte:
Reis, Nudeln, Maisnudeln, Reisnudeln, Maismehl, Reismehl, Hirsemehl, Haferflocken, Reiswaffeln, hefefreies Roggenbrot, Mais-Reis-Knäckebrot, Getreide

Milchprodukte:
Frische Milch, H-Milch, Buttermilch, Joghurt, Quark, Rahm, Sahne, Frischkäse, Mozzarella, Butter, junge Käsesorten (auch Butterkäse), Frischkäse (zum Beispiel Hüttenkäse), Doppelrahmfrischkäse, Streichkäse, Sauermilchprodukte, Sauermilch, Trinkmolke

Fleisch und Fisch:
Frisches Fleisch und frischer oder tiefgekühlter Fisch (am besten aus kaltem Hochseegewässer), frische Wurst (zum Beispiel Wiener, Frankfurter, Weißwurst, Streichwurst) Sonstige Lebensmittel:

Kräuter, Gewürze, Pflanzenöl, Essigessenz, Apfelessig, Olivenöl, Margarine, Butter, Eigelb, Wasser, Kaffee, Kräutertee, untergäriges Bier (beispielsweise Pils), Reismilch, Kokosmilch, Hafermilch, Salz, Zucker, Süßstoff

Generell gilt - wie oben bereits erwähnt - dass der Histamingehalt mit zunehmender Reifung oder Gärung der Nahrungsmittel steigt, daher sollten Nahrungsmittel möglichst frisch verzehrt werden.


Besten Dank an die EDEKA Südwest und dem EDEKA Ernährungsservice für die Info!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen