Willkommen auf Das Käseportal


Auf Das Käseportal finden Sie viele Informationen über Käse, verschiedene Käsesorten, deren Geschichte und Kultur.


Mein Ziel ist es, die Kultur, Tradition und die Geschichte des Käses zu bewahren und so darzustellen wie sie war und ist!


Auch die verschiedenen Kombinationen zu Wein und Bier oder auch zu Senf und Fruchtsenfsorten sind sehr spannend und können auch auf dieser Seite nachgelesen werden.


Wenn die Interesse besteht sein Produkt hier vorzustellen, kein Problem, eine E-Mail (info @ das-kaeseportal.de) genügt um alles weitere zu Besprechen!


Rheingauer Äppelwoi-Käse

Rheingauer Äppelwoi-Käse mit Blüten oder ohne.


Der Äppelwoi mit Blüten   appelwoi

Ein 7 Monates altes Laib, welches sein leicht säuerliches Aroma durch den Apfelwein erhält.


Je nach Reifegrad locker und leicht auf der Zunge bis hin zu fein würzig, cremiger Teig.
Auch als Blütenkäse mit Sonnenblumen,Kornblumen und Rosenblüten verfeinert.

Blauer Rheingauer

Blauer Rheingauer


Blauer Rheingauer, Blaues Opium   BlauerRheingauer

Ein sehr wertvoller und rarer Käse aus Schafsmilch mit Blauschimmel­kultur.


Ca. 6 Monate alt, davon mind. 4 Monate im Rheingauer Käsekeller gereift.


Kommt aus Thüringen und ist eine absolute Besonderheit.


Die ideale Komponente zu einem besonderen Wein.

Rheingauer Spätburgunder – Tresterkäse

Rheingauer Spätburgunder – Tresterkäse


Rheingauer Spätburgunder Tresterkäse  trester

Eine absolute Rarität – 45 % F.i.Tr. Schnittkäse aus pasteurisierter Milch.


Im Rheingauer Gewölbekeller gereift und anschließend in frisch gepressten Spätburgundertrester eingelegt.

Der Rheingau Affineur

Der Rheingau Affineur





Der Rheingau Affineur


Der Käse Affineur (aus dem Französischen) ist ein Spezialist zur Veredelung von Käse.


Aufgabe des Affineurs ist die Vollendung und Verfeinerung des Käses. Er verfügt über tiefgehende Kenntnisse über die Qualität der verschiedenen Milchsorten, Verarbeitung und speziellen Anforderungen der Reifung und Lagerung der einzelnen Käsesorten.


Die Veredelung durch Reifung und Pflege (eine sortenspezifische Behandlung mit Wein, Sud, Salzlake oder mit anderen Methoden) erfolgt im 
eigenen Käsekeller oder Kühlraum. Hier erhält der Käse seinen letzten Schliff und entfaltet das ihm zugrunde liegende, typische Aroma.

Der Rheingau Affineur besitzt jahrzehntelange Erfahrung in die Käseherstellung und -reifung. Ziel des Rheingau Affineurs ist es, das 
besondere Klima des Rheingaus und dessen Weine sowie die dazugehörigen Begleitprodukte (beispielsweise Trester, Brände, Weinblätter, Weinreben, Nüsse, Riesling und Spätburgunder) in Verbindung mit speziellen Käsesorten zu einem einzigartigen Produkt zusammenzubringen.

Die Reifung dieser verschiedenen Käsesorten erfolgt in einem 250 Jahre alten Gewölbekeller, in dem die für eine Käsereifung optimalen 
Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverhältnisse ganzjährig vorhanden sind.

Rheingauer Spätburgunder Tresterkäse    Rheingauer Spätburgunder Tresterkäse    Blauer Rheingauer, Blaues Opium     Der Äppelwoi mit Blüten    Zur Guilde-Homepage


Infos über die Käse, bitte auf die Bilder klicken...




Unsere Geschichte


Wenn ein Winzermeister aus dem Rheingau auf einen dipl. Käsemeister und einen Kaufmann trifft, beide natürlich aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, aber jenseits des Gebücks und dennoch vereint unter dem KFZ-Kennzeichen RÜD, und diesen beiden seinen 300 Jahre alten Gewölbekeller zeigt, dann muss etwas Sinnvolles dabei herauskommen!


Der Wein ist die Profession des Winzers, die Milch ist die Profession der beiden anderen und so entsteht aus dieser wundervollen Symbiose etwas sehr schönes: Der Rheingau Affineur


Junge, handgemachte Käselaibe, aus ausgesuchten kleinen Käsereien werden in den Rheingau transportiert und hier im alten Gewölbekeller, der ehemals zum hiesigen Schloß Reinhartshausen gehörte, veredelt und zu idealen Reife gebracht.


Nicht nur der Wein, gleichermaßen auch der Käse, lagern sich hervorragend bei einer Temperatur von 10-12 Grad, unbeeinflusst von den Jahreszeiten. Der Wein, und vor allem der Rheingauer Riesling und Spätburgunder, ist auch ein tragender Geschmacksveredler bei der Reifung und Vollendung diverser edler Käsesorten.


Nicht also nur der Genuß von Käse und Wein, sondern auch die Lagerung und Reifung, sind einfach Faktoren die zusammen passen, vor allem, wenn Sie auf so ideale Bedingungen stoßen wie dies hier in Erbach bei dem renommierten VDP Weingut Jakob Jung der Fall ist.








[caption id="attachment_3268" align="alignnone" width="1024"]vlnr. Reiner Wechs, Anke und Marc Heymach vlnr. Reiner Wechs, Anke und Marc Heymach[/caption]




Text und Quelle: www.rheingau-affineur.de

Auf Facebook: Der Rheingau Affineur






Schweizer Käse-Reise 2016 - Teil 1 - von Raclette.de

Ein sehr schöner Bericht von unserer Käsereise in die Schweiz, den ich euch nicht vorenthalten will...

Autor ist:

Klaus Zweiacker
Geschäftsführer von RACLETTE.de.


Schöne Grüße

Michael


Schweizer Käse-Reise 2016 - Teil 1






[caption id="" align="aligncenter" width="899"]Idylle pur am Seealpsee Idylle pur am Seealpsee[/caption]


Heute möchte ich Ihnen von meiner Käse-Reise durch die Ost- und Zentral-Schweiz berichten.

Gerne bin ich der Einladung unseres Käse-Großhändlers, der Firma Jäckle Käse in Ulm, gefolgt und habe mich am letzten Mai-Wochenende auf den Weg in die Schweiz gemacht. In Kooperation mit Regina Rosner vom Kompetenzzentrum für Ernährung in Freising bildete sich ein buntes, lebendiges Trüppchen von 50 Personen, die alle eine Leidenschaft teilte: hochwertiger Käse!

Um dieser Leidenschaft nachgehen zu können, hatten Chris Jäckle und Regina Rosner eine dreitägige Rundreise organisiert, die uns sowohl zu leidenschaftlichen Käsern und Käserinnen als auch zu atemberaubend schönen Flecken führen sollte.





[caption id="" align="alignright" width="356"]Müller-Thurgau Käsespezialitäten Müller-Thurgau Käsespezialitäten[/caption]

Die Reise startete am 29. Mai 2016 mit einer Besichtigung und Käse-Verkostung bei der KäsereiMüller-Thurgau im schweizerischen Hagenwil (Kanton Thurgau), wo wir von Geschäftsführer und Inhaber Tony Müller und seinem Team empfangen wurden. Tony Müller, der bereits auf über 30 Jahre Käsemeister-Erfahrung zurückblickt führte uns durch den Betrieb, den er vor über 20 Jahren gegründet hat.

Nach der Auflösung der schweizerischen Käse-Union, die bis 1999 die komplette schweizerische Käseproduktion vermarktete, fing er damit an, den eigenen Käse selber zu vermarkten. Heute liefern ihm die Bauern aus der Region Hagenwil und Umgebung jährlich 10 Mio. Liter beste, silofreie Milch und werden dafür fair entlohnt - etwas was wir auf dieser Reise noch häufiger hören sollten. Diese Milch verarbeitet er u.a. zu Appenzeller und Emmentaler und eben auch mittlerweile sehr erfolgreich zu seinem eigenen Müller-Thurgau Käse, den er in verschiedenen Sorten anbietet.

Im Reifelager erklärte er uns dann, warum es so wichtig ist, dass hier eine möglichst konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrscht. So kann z.B. zu  geringe Luftfeuchtigkeit den Käse zu rasch austrocknen und die Reifung verhindern. Wie wir später noch mehrfach erfahren sollten, lag auch hier die Luftfeuchtigkeit bei über 90%.

Nach dem Rundgang durften wir uns bei einem Schlückchen Weisswein (natürlich Müller-Thurgau) den Köstlichkeiten des Hauses zuwenden. Von mild bis rezent war für jeden Geschmack etwas dabei.

Vor dem gemeinsamen Mittagessen im schönen Wasserschloß Hagenwil erfuhren wir von Bernhard Müller, Leiter Regionale Entwicklung am Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg (Thurgau), näheres über die Schweizer Milchwirtschaft und vor allem auch über deren Bedeutung für die Kulturlandschaft der Schweiz. Näheres dazu finden Sie in meinem Beitrag über das Käseland Schweiz.

Nach dem vorzüglichen Mittagessen führte uns die Reise ins Appenzeller Land nach Ebenalp. Dort stand - bei leider suboptimalen Wetterbedingungen - eine kleine Bergwanderung nebst Einkehr im wildromantischen Gasthaus Aescher/Wildkirchli. Nachdem uns die Seilbahn zur 1.640 m hohen Ebenalp gebracht hatte, stiegen wir zunächst zur prähistorische Wildkirchli-Höhle, die vor rund 40'000 Jahren bewohnt war, hinab, um an einem Eremitenhäuschen vorbei, zum Berggasthaus Aescher zu gelangen. Unter der Gruppe kursierten Schönwetter-Bilder, die das atemberaubende Panorama, welches man hier bei gutem Wetter genießt, erahnen ließen.





[caption id="" align="alignright" width="368"]Seealpsee: Idylle am Fuße des Säntis Seealpsee: Idylle am Fuße des Säntis[/caption]

Frisch gestärkt von einer zünftigen Brotzeit ging es bei rutschigen (dank Regen) und alpinen Bedingungen rund 500 Höhenmeter steil bergab zum Seealpsee, wo wir nächtigen sollten. Ich bin viel in den Alpen unterwegs, hab dort schon viel gesehen, der Seealpsee zählt sicher zu den idyllischsten Orten, die ich dort bislang bereist habe. Am Fuße des Säntis gelegen, blickt man hinter dem glasklaren Bergsee auf eine kleine Ansammlung von Alphütten. Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist hier definitiv richtig!

Unsere Gruppe wurde auf die beiden Berggasthäuser aufgeteilt. Nach einer kleinen Käseverköstigung, bei der wir die diversen Appenzeller-Sorten genießen durften, fand sich die gesamte Gruppe dann zu einem gemeinsamen Abendessen im Gasthaus "Forelle am See" ein. Es sollte ein sehr kurzweiliger, langer Abend werden :-) !







- Fortsetzung folgt -




Autor dieses Berichtes ist

Klaus Zweiacker
Geschäftsführer von RACLETTE.de.


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Gewitterkäse

Liebe Käsefreunde,

anbei eine weitere köstliche Neuheit in unserem Sortiment- der Gewitterkäse...köstlich nicht nur bei Regen:-))


Wie entstand der Gewitterkäse?


Vor rund 2 Jahren, im Jahr 2014, ereignete sich in unserer Käserei ein Blitzeinschlag. Wir hatten viel Arbeit, die Mitarbeiter waren gestresst und gereizt und die Konzentration liess zu wünschen übrig.


Da passierte es: Ein unachtsamer Mitarbeiter stellte bei der Käseproduktion den Fettgehalt viel zu hoch ein. Somit entstand ein viel zu rahmiger, weicher Käse und es gab ein richtiges Donnerwetter im Betrieb. Wir wussten nicht, was mit dem Produkt machen sollten und vergaßen die Käse im Reifekeller.


Nach rund 7 Monaten, beim Umlagern der Käse, stellten wir fest, dass die Käse noch immer in der Bankung lagerten. Wir probierten diesen Käse und waren begeistert. Der Käse bekam dann den Namen Gewitterkäse, da jetzt bei Sturm in der Käserei immer Gewitterkäse produziert wird.








  • Schnittkäse aus thermisierter Kuhmilch,

  • mind. 7 Monate gereift.

  • Mind. 57% Fett i. Tr.

  • Laktosefrei